ameisen im kirschblütenhaufen

schreiben als antwort aufs schweigen

Kategorie: Über das Schreiben

23.696

Hallo Ihr Lieben, der November ist der Nanowrimo-Monat. Sagt Euch nix? Also: Jedes Jahr im November schreibt man, mit Menschen aus der ganzen Welt, innerhalb von 4 Wochen, an einem eigenen Roman, und zwar ist das Ziel: 50.000 Worte in diesen vier Wochen. Diese geschriebene Fassung wird natürlich nur eine erste sein, da Romane bekanntlich (wie andere Texte auch) Überarbeitung brauchen. Jedenfalls – am 01. November ist der Nanowrimo gestartet und bislang bin ich bei 23.696 Worten (Stand: Gestern Abend). Es ist eine spannende Reise, dieses Schreiben auf Zeit, es macht viel Spaß, zwischendurch habe ich einen Tag Ruhepause eingelegt. Es ist jedes Mal so, dass ich eine Menge lerne während dieses Prozesses. Schreibt noch jemand mit?  Wie sind Eure Erfahrungen? Wie kommt Ihr voran?

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Akzeptanz der Stille

Manchmal gibt es nichts zu sagen, da gibt es dann auch nichts zu schreiben. Das ist zu akzeptieren. Die Stille dient der Erholung, Reflexion und inneren Sammlung. Wie der Körper Schlaf braucht, um wieder gestärkt in den Tag zu gehen, verhält es sich auch mit dem Geist und der Kreativität. Man darf nichts erzwingen.

© mp

prozess

manchmal schreibe ich einfach
ein paar worte nebeneinander
so wie sie herauskommen wollen
lasse ich sie aufs papier fallen
& sehe ihnen zu wie sie
auf der weißen fläche gleiten
ziehe ihnen schlittschuhe an
& warte ob sie auf dem weißen
grund mir ein gedicht erzählen
oder einfach nur ihre runden
dort drehen einfach so

© mp

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über das schreiben

das, mit dem man sich an den schreibtisch setzt, um es aufzuschreiben.
und das, was dann tatsächlich da steht.

© mp

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