ameisen im kirschblütenhaufen

schreiben als antwort aufs schweigen

Monat: März, 2014

grüne.grüße.

ich fahre ein paar tage aufs land und freue mich schon, das wird mir und meiner seele gut tun. ich brauche ein paar tage in ruhe und ohne hämmernde und lärmende handwerker um mich herum. nur, falls ihr euch wundert, dass es hier still ist die nächsten tage. ich wünsche euch ein schönes wochenende. es soll warm werden. genießt die sonne, genießt die zeit und macht es euch schön. alles liebe und bis bald.

Advertisements

night.time.

Go.slow.

 

Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.

(Mahatma Gandhi)

Spiegel.im.Spiegel.

„Nothing in life is to be feared, it is only to be understood.
Now is the time to understand more, so that we fear less.“

(Maria Sktodowska-Curie)

Gedanken.zum.War-ten.

Warten ist eine innere Einstellung. Dann, wenn wir es bewusst tun, dann empfinden wir Zeit. Wenn ich beschäftigt bin, dann warte ich nicht. Dann bin ich nicht in Gedanken und tatsächlich aktiv damit beschäftigt, dauernd auf die Uhr zu sehen. Die Zeit vergeht während ich etwas tue.

Wenn ich auf einen Termin warte, auf eine Verabredung, auf eine Nachricht, auf eine Diagnose – dann verschieben sich die Dinge mitunter. Das heißt, ich erlebe mich – in Abhängigkeit – zu einem, etwas oder jemandem anders. Es ist eine Art Fremdeinfluss und unterliegt nicht „meiner Macht.“ Wohl aber obliegt mir, OB ich warte.

Ich muss auf niemanden warten, ich kann geh’n. Ich kann eine Nachricht auch später lesen. Ich kann sagen: Ich bin dann mal weg.

Dann gibt es noch das „kleine Warten“. An der Tankstelle. Im Supermarkt an der Kasse. Vor der Ampel. In der Schlange bei der Post. In der Kirche.

Im Grunde sind dies die Momente, in denen man es genießen kann / könnte, dass man ein paar Minuten für sich hat. Zwischen dem einen und dem anderen Termin ist Zeit – für mich -. Meist ist es aber so, dass Termine oder Dinge, die man zu erledigen gedenkt drängeln, aber nur deshalb, weil wir es so denken.

Muss ja so nicht sein. Ich kann auch sagen: Erst mach ich dies, dann mache ich das. Und wenn keine Zeit mehr für das ist, dann mache ich das morgen.

Es ist also auch eine Frage, wo wir (mental und real) sind – mit uns selbst, mit unseren Gedanken, Ideen, (vermeintlichen) Aufgaben und Aufträgen.

Bin ich da, wo ich bin, oder bin ich schon beim nächsten Termin, bei der nächsten Aufgabe?

Es gibt Menschen, die verabreden sich und wenn man sie trifft, gucken sie dauernd auf die Uhr. Sie haben einen weiteren Termin. Sie sind weder hier da, noch sind sie dort da, wenn sie dort sind. Weil sie in Gedanken und mit dem, was sie sind, nie da sind, wo sie sich gerade aufhalten.

Warte-Zeit ist immer auch Zeit. Zeit, die genutzt werden kann. Zum Durchatmen, zum Ausruhen. Wenn man es sich möglich macht.

 

© mp

(Danke an Guinness, der mich zu diesem Thema inspiriert hat.)

http://guinness44.wordpress.com/2014/03/18/es-ware-wirklich-schon-wenn-man-schneller-warten-konnte/

es.tun.

ich mach es – mich bewerben für das studium „literarisches schreiben“ am dll-institut in leipzig. gestern abend, während eines talks von der buchmesse, (den denis scheck moderierte), nahm ich all meine texte zur hand, – lyrik und prosa – und begann diese mit anderen augen zu betrachten. ich diskutierte mit mir, welche texte in frage kommen könnten für die bewerbung, welche nicht. dann entschied ich in kategorien ähnlich des schulnotenprinzips. jetzt stehen sechs ordner in meinem regal, bei denen ich gezielt zugreifen, auswählen und damit arbeiten kann. das macht es einfacher für mich. das macht es einfacher, die texte zu finden, die in frage kommen. wobei das letzte auswählen noch mal eine schwierigkeit für sich ist, aber ich freue mich schon sehr darauf. ich bin bereit dazu. das, was ich seit monaten vorbereitet hatte, habe ich gestern und auch heute abgearbeitet. das sammelsurium an papier gebändigt. mit etwa 500 papierseiten und einem usb-stick war ich aus dem copy-shop nach hause gegangen und da lag das papiermonster nun und das galt es zu bändigen. was ich tat. ganz ohne gewehr! die erste sortierung ist fertig und es fühlt sich richtig gut an! richtig gut! ich bin vielen menschen begegnet, die mir sagten, man dürfe texte nicht wegwerfen, geschriebenes nicht wegwerfen. ich habe ungefähr 60 – 80 texte weggeworfen und es fühlt sich richtig und richtig gut an. wie ballast abwerfen. jetzt habe ich das gefühl, dass ich einen guten überblick über meinen „textbestand“ habe. endlich. ein paar „frische“ texte sind noch auf meinem rechner, die noch ausgedruckt und ausgewertet gehören. das mache ich später. was genau eingeschickt werden darf, werde ich noch mal nachlesen, damit ich nicht zuviel und nicht zu wenig schicke und dann geht es in die nächste runde: texte von den ausgewählten auswählen und entscheiden, womit ich mich bewerben möchte. step by step. nur so geht veränderung. so geht es weiter. hoffentlich. ich freu mich drauf! es wäre so toll, würde ich einen der begehrten plätze bekommen. mit diesem studium liebäugle ich schon eine weile. das ist wirklich ein herzenswunsch von mir. keep your fingers crossed! thank you.

 

© mp

Frühlings.erwachen.

Sie können wohl alle Blumen abschneiden, aber sie können den Frühling nicht verhindern

(Pablo Neruda)

.

Signs.

langsam.machen.

about.importance.

Der wichtigste Mensch ist immer der, der dir gerade gegenübersteht.

(Meister Eckhart)

.

happy.