ameisen im kirschblütenhaufen

schreiben als antwort aufs schweigen

Monat: Februar, 2021

motivsuche

© mp

manchmal, wenn ich nicht weiß, was ich als nächstes zeichnen soll, zeichne ich etwas aus der umgebung. so war es auch heute, als ich am schreibtisch saß. schuhe zeichnen ist übrigens gar nicht so einfach. aber was ist schon einfach. *g*

animals

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hallo ihr lieben,
eine lange arbeitswoche liegt hinter mir und ich bin kaum zu etwas gekommen. doch zwischendurch habe ich mal wieder ein bisschen gezeichnet. nachdem ich mit den großen acrylbildern (90 x 90 cm) angefangen und mich in diese, meist abstrakten, arbeiten vertieft hatte, hatte ich eine zeitlang wenig bis gar nicht gezeichnet. ein bisschen habe ich das gemerkt, als ich es jetzt wieder aufgenommen habe, aber nach und nach ging es wieder besser.
ich wünsche euch einen schönen sonntag. hier scheint die sonne. und wie! letzte woche lag noch schnee und ich habe mein auto nur mit mühe davon befreien können, doch jetzt schönster sonnenschein! und ich muss arbeiten, aber etwas zeit bis dahin habe ich noch. zum beantworten eurer kommentare komme ich vermutlich allerdings leider erst in kürze, sorry und danke dafür. ich habe mich sehr darüber gefreut.
eure wolkenbeobachterin

the importance of music

musik hat mir immer schon viel bedeutet. musik ist begleiterin in guten, schlechten, schweren, schmerzvollen und übergangszeiten. musik ist aufforderung zum tanzen, zum mitsingen, zum nachdenken, zum rauf-, rein-oder runterkommen. sie ist auch immer erzählerin und dokumentarin aus einer bestimmten zeit.
dieser song von den pixies wirft mich weit zurück in der erinnerung an einen fernen sommer am niederrhein. ich war ziemlich verknallt und schon ein paar monate mit meinem damaligen freund r. zusammen.
ich weiß noch genau, wie es bei ihm in der wg aussah. in seinem zimmer hing sein fahrrad an der wand, in der raummitte stand ein großes altes sofa mit ausladenden ohren, von dort aus der blick auf die fensterfront, wovor seine anlage aufgebaut war, auch riesige boxen und dahinter sein hochbett, natürlich selbst gebaut. auf dem durchgesessenen sofa saßen wir oft, knutschten, diskutierten, aßen, hörten musik.
r. lebte in einer zweier wg auf einer etage mit f., mit der ich mich anfreundete. er hatte mir seinen hausschlüssel gegeben und manchmal, wenn er noch nicht zuhause war, quatschte oder kochte ich mit f. sie fand ihn sonderbar, lebte dort aber gern. er fand sie auch sonderbar. so lebten sie einige jahre friedlich miteinander ohne zu viel miteinander zu tun zu haben.
das haus stand direkt an der niers, in der gocher innenstadt, das zimmer von f. hatte ein buntes und vielfarbiges bleiverglastes fenster das über die gesamte raumbreite ging. man konnte den unteren teil des fensters hochschieben, so dass man auf der breiten fensterbank sitzen und frühstücken konnte, was sie und ich manchmal taten. ich lernte viel durch sie und von ihr. wir philosophierten viel, hörten musik, wir sprachen über bücher und ein paar jahre später studierten wir beide philosophie und germanistik.
für mich war diese zeit eine sehr wichtige zeit, nicht nur wegen r., mit dem die beziehung leider nicht lang hielt, sondern auch deshalb weil ich mich sehr stark veränderte. meine mutter mochte f. nicht, aber mir machte all das gegenseitige mögen oder nichtmögen nichts aus. ich blieb allen verbunden. jedenfalls damals. meine mutter ist lange gestorben, der kontakt zu f. besteht nicht mehr, wir haben uns irgendwann aus den augen verloren. hin und wieder google ich ihren namen, da sie künstlerin ist und manchmal große ausstellungen hat.
r. hat eine neue freundin, mit der er mich vor ein paar jahren besucht hat, doch sie mochte es nicht, dass r. und ich uns immer noch mochten und so war es vielleicht nur eine frage der zeit, dass sich auch hier der kontakt minimierte.
keine frage der zeit ist für mich die musik. und eine musik aus der zeit ist diese musik, die erzählt und bilder trägt aus vergangenen zeiten. und sie bedeutet mir auch deshalb etwas, weil sie die schlussmusik von fight club ist, meinem lieblingsfilm.

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nullpunkt / wie im film

in fight club heißt es
an einer stelle:
du musst an deinen
nullpunkt kommen
eine szene in der
brad pitt und edward norton
im auto unterwegs sind
auf nächtlicher straße
diskutieren sie
wichtige fragen
des lebens
während edward norton
langsam panisch wird
löst brad pitt die hände
vom lenkrad
lass los
lass es los
lass es los

der nullpunkt ist der punkt
an dem zuerst alles stillsteht
bevor es dann umschlägt
aufsteht
erneuert
in eine andere richtung geht
der nullpunkt ist
kein toter punkt
sondern der an dem neues beginnt
doch dazu muss das alte
losgelassen werden
also vertrauen
und loslassen
lass los
lass es los
lass es los

© mp

hier zur erinnerung, für alle, die nicht mehr wissen, die sich nicht mehr erinnern oder den film überhaupt noch nicht gesehen haben. jemand hat die bilder nachträglich mit einem effekt versehen, aber sie sind noch erkennbar und die worte sind wichtig. (ich werde ihn mir in kürze auch noch mal ganz anschauen. mein absoluter lieblingsfilm).

drive

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Rasche Hilfe! — www.staunen.at

Liebe Leute, 
normalerweise reblogge ich nicht, aber diesem Aufruf möchte ich unbedingt nachkommen. Es sind schwere Zeiten gerade, für jeden Einzelen von uns, mich hat dieser Aufruf sehr berührt und auch ich werde meinen Teil dazu beitragen und helfen. Vielleicht habt Ihr auch etwas, das Ihr teilen könnt und wollt. 
Eure Wolkenbeobachterin 

Unser Zauberfreund Pierre Castell aus Köln bittet uns um folgenden Aufruf, den ich gerne unterstütze: Liebe Zauberfreunde! Draußen herrscht eisige Kälte.Bitte bringt den Obdachlosen Kleidung! Als hätten Obdachlose durch Corona nicht schon genug Probleme, kommt jetzt auch noch die klirrende Kälte hinzu. Deshalb möchte ich folgendes anregen: Bitte nehmt einen Sack und packt Klamotten wie […]

Rasche Hilfe! — www.staunen.at

bester mix ever

solltet ihr zeit haben und lust auf tanzen und gute musik – bitte sehr. über eine stunde musik auf diesem clip. rein hören und mittanzen. 🙂 viel spaß!

fish

© mp

balance