ameisen im kirschblütenhaufen

schreiben als antwort aufs schweigen

jean-michel basquiat, doku

kunst_naht

ich bin immer noch
in dieser seltsamen verfassung
dass ich mich hier befinde
& dort die (absurde) welt
ich wandere in mir
& hinaus in die welt
gehe ich & sehe ich
das malen zeichnen & schreiben
ist das dazwischen
der versuch zu erfassen
das vermischen
von innen & außen
kunst & literatur
als vermittler
& brücke
– die naht
zwischen den welten

© mp

computer sind doof II

hallo ihr lieben, kleiner hinweis: ich habe akute computerprobleme. mein laptop hängt sich immer wieder auf, es hängt und hängt und hängt und hängt – zwischen 2 und 10 minuten pro klick, ganz egal, ob ich ein video aufrufe, etwas posten will, oder etwas in ein dokument schreiben möchte. deshalb schreibe ich derzeit meine gedichte per hand in eine kladde, was mir sehr gut gefällt. anscheinend werde ich gerade in meinen bemühungen um einen neuen weg vom universum unterstützt, indem es mir die technik versagen lässt – es hängt und hakt, es zieht sich hin. ich übe mich also in geduld, lasse immer wieder den virenscanner übers laptop laufen und euch lasse ich musik und meinen hinweis hier und sage einfach mal: bis bald. so der computer will. liebe grüße m.

♫ ♩ ♬

vorübergehend

bisweilen erscheint einem manches absurd. so ergeht es mir gerade und bezieht sich auf das bloggen, das leben, das schreiben, das malen, das zeichnen, das sprechen, neujahrswünsche. als wäre alles ein stück von mir weggerückt sehe ich es und denke: wofür ist das denn gut? und finde keine antwort, jedenfalls keine, die sagt: mach weiter so. eher: ich muss weiter, aber anders. und wie und wohin? wird sich zeigen. nun könnte man annehmen, dass man dem, was einem absurd erscheint, also nicht mehr folgt, das, was einem absurd erscheint aufgibt, sein lässt, doch dem ist nicht so, zumindest nicht in meinem fall, doch die frequenz und intensität mit der ich es tue, hat sich verändert. ich folge meinem empfinden und staune darüber, was der kopf mir alles erzählen will, welche gedanken er mir auftischt. dem kopf darf man nicht alles glauben, sowieso.

(tagebuchnotizen, januar 2020)

der himmel über berlin, gestern abend

 

© mp

.

das war der himmel über berlin, gestern abend. das foto ist unbearbeitet, so sah der himmel wirklich aus. ich habe staunend da gestanden und habe gar nicht mehr aufhören können mit staunen. solch einen schönen, glutroten himmel habe ich noch nie in meinem leben gesehen.

heute ist silvester und ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. deshalb fasse ich mich kurz: danke, für all eure besuche, kommentare, gedanken, für den spaß, anregungen, die diskussionen und die zeit mit euch. für mich war es ein jahr mit vielen tränen, aber auch mit viel freude, lachen und guten gesprächen. es war ein sehr kreatives jahr, ich habe viel ausprobiert, habe gelernt, bin gescheitert, war erfolgreich, bin gewachsen. vermutlich war es gar nicht so anders bei euch. das schreiben von gedichten und prosa war in diesem jahr hier weniger als sonst,  zumindest gefühlt, dafür mehr meiner bilder. ich bin noch nicht sicher, wie weiter im kommenden jahr. ich schau einfach mal, wie es kommt. und ihr: kommt gut ins nächste jahr, ich wünsche euch das beste. und mir auch. eure wolkenbeobachterin

 

neues leben

frohe weihnachten ⭐

hallo ihr lieben, bevor ihr alle unterm weihnachtsbaum versammelt seid, möchte ich euch noch schnell fröhliche weihnachten, schöne und erholsame tage und gemütliche abende wünschen. allen, die nicht mitmachen dabei, ebenfalls schöne freie tage.  ich arbeite die nächsten zwei tage und weil ich im moment ziemlich ausgepowert bin, heute abend schon die weihnachtlichen grüße. ich schreibe das hier mit meiner restenergie 🙂 für ein gedicht reicht es nicht mehr. habt es gut. eure wolkenbeobachterin ⭐ 🙂

zwitscherzwitscher

ländliche impressionen

 

 

 

 

keine kühe, aber pferde

 

 

© mp

groovy

mal wieder aufs land

es ist mal wieder soweit – ich fahre aufs land. morgen schon. für ein paar tage kühe gucken, vielleicht gibt es auch etwas nebel, bauernhöfe, felder, schafe, weit gucken, landluft schnuppern. ich besuche die familie, seit langem mal wieder. raus aus der stadt, ich freue mich. bis bald, habt eine gute zeit. liebe grüße, eure wolkenbeobachterin.

—.—

girl

© mp

-.-