ameisen im kirschblütenhaufen

schreiben als antwort aufs schweigen

Monat: Januar, 2020

jean-michel basquiat, doku

kunst_naht

ich bin immer noch
in dieser seltsamen verfassung
dass ich mich hier befinde
& dort die (absurde) welt
ich wandere in mir
& hinaus in die welt
gehe ich & sehe ich
das malen zeichnen & schreiben
ist das dazwischen
der versuch zu erfassen
das vermischen
von innen & außen
kunst & literatur
als vermittler
& brücke
– die naht
zwischen den welten

© mp

computer sind doof II

hallo ihr lieben, kleiner hinweis: ich habe akute computerprobleme. mein laptop hängt sich immer wieder auf, es hängt und hängt und hängt und hängt – zwischen 2 und 10 minuten pro klick, ganz egal, ob ich ein video aufrufe, etwas posten will, oder etwas in ein dokument schreiben möchte. deshalb schreibe ich derzeit meine gedichte per hand in eine kladde, was mir sehr gut gefällt. anscheinend werde ich gerade in meinen bemühungen um einen neuen weg vom universum unterstützt, indem es mir die technik versagen lässt – es hängt und hakt, es zieht sich hin. ich übe mich also in geduld, lasse immer wieder den virenscanner übers laptop laufen und euch lasse ich musik und meinen hinweis hier und sage einfach mal: bis bald. so der computer will. liebe grüße m.

♫ ♩ ♬

vorübergehend

bisweilen erscheint einem manches absurd. so ergeht es mir gerade und bezieht sich auf das bloggen, das leben, das schreiben, das malen, das zeichnen, das sprechen, neujahrswünsche. als wäre alles ein stück von mir weggerückt sehe ich es und denke: wofür ist das denn gut? und finde keine antwort, jedenfalls keine, die sagt: mach weiter so. eher: ich muss weiter, aber anders. und wie und wohin? wird sich zeigen. nun könnte man annehmen, dass man dem, was einem absurd erscheint, also nicht mehr folgt, das, was einem absurd erscheint aufgibt, sein lässt, doch dem ist nicht so, zumindest nicht in meinem fall, doch die frequenz und intensität mit der ich es tue, hat sich verändert. ich folge meinem empfinden und staune darüber, was der kopf mir alles erzählen will, welche gedanken er mir auftischt. dem kopf darf man nicht alles glauben, sowieso.

(tagebuchnotizen, januar 2020)