ameisen im kirschblütenhaufen

schreiben als antwort aufs schweigen

Kategorie: Kurztext

erinnerung

ich denke oft an dich, sehr oft. ich habe dich nie vergessen. wie könnte ich? du warst immer und überall bei mir. wenn ich an schönen orten war, stellte ich mir vor, wie ich sie mit dir erkunde. wenn ich interessantes hörte, stellte ich mir vor, wie ich es dir erzähle. wenn ich spürte, dass du traurig bist, sprach ich dir tröstende worte. das klingt seltsam, nicht wahr?

(mai 2009, tagebuchnotizen)

© mp

 

Ein ausgeschlafener Text

Dieser Text. Er ist gelassen, mault nicht, klagt nicht. Er hat die Ruhe weg. Während andere Texte sich in Papierkörbe stürzen, sitzt dieser Text einfach entspannt da. Er hat eine Blume im Haar, ist friedlich und freundlich, hat sich die Haare gewaschen und ist früher als sonst aufgestanden. Er hat niemanden angerufen und in keinem Lexikon geblättert, aber in zwei Gedichtbänden hat er gelesen, die seine inneren Buchstaben und Worte berührt und bewegt haben. Kurt Aebli und Lydia Daher. Mit poetischen Gedanken war der Text am Abend zuvor eingeschlummert, hatte himmelblau und wolkenschön geträumt und als er am Morgen erwachte, rieb er alle harten Worte aus den Sätzen, schob die Müdigkeit beiseite, zog ein paar zarte Worte hervor und begann sich aufzuschreiben. Es war ihm noch etwas verträumt zumute. Es war, als liefen die Worte auf einer Wattespur. Der Text sah zum Himmel, sah die Sonne und nickte. Dann ging er zum See, hielt einen Fuß ins Wasser, sagte: “Brrrrr”. Das Wasser platschte. „Heute werde ich nicht schwimmen“, dachte der Text. Er ging zurück nach Hause, legte sich gemütlich ins Bett und wärmte sich die Füße. Er knipste das Licht aus und dachte an Gedichte. „Vielleicht werde ich mal eins werden?“ Ach, es hatte ja alles seine Zeit. Der Text war einfach entspannt, kuschelte sich in eine warme Decke, schloss die Augen und schlief ein. Am nächsten Morgen streckte er sich und machte eine halbe Stunde lang Yoga. Dann ließ er sich lesen und lächelte.

© mp

Gelassenheit bei der Betrachtung

„Wenn man sich selbst erkennen und erfassen möchte, ganz gleich auf welche Art, ob schreibend, denkend, redend, schweigend, kreativ, muss man bedenken, dass man mehr als eine Person ist. Und dass, abhängig von der Perspektive aus der man schaut, aus dem Blickwinkel, mit dem man betrachtet, auch abhängig vom Empfinden und Zeitpunkt des Betrachtens, das Ergebnis stets ein anderes sein wird. Zum Beispiel: Aus der Liebe heraus, aus der Angst, der Wut, aus dem Ego heraus, aus der Enttäuschung, der Traurigkeit, aus dem Zweifel, aus der Erwartung u.a. heraus sich immer andere und unterschiedliche Antworten finden werden, obwohl alles eins ist und man doch nie nur eins ist.“

(Tagebuchnotizen)

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abgrund.tief

Es gibt Kummer, der wiegt so schwer, dass es unmöglich ist, davon zu sprechen. Als zerreiße jedes Wort darüber den ganzen Menschen, kann nur Leichtes und Beiläufiges ausgesprochen werden, wie ein zaghaftes Herumgehen um eine klaffende Wunde. Es gibt Kummer, der solch eine Wucht besitzt, dass er alle Verzweiflung hervorbrechen lässt. Die Zuversicht flüstert, dass er vorüber gehen wird, auch wenn alles im Menschen zweifelt, dass dies unmöglich wahr sein kann.

© mp

Hoffnungsfroh träumen

Träumen. Dort finde ich mich, dort fange ich mich. Dort fange ich an, Bilder zu suchen und zu finden, Blumen zu suchen und zu finden. Worte daraus zu basteln. Verse. Prosa. In meinen Träumen ist alles möglich, auch ich. Ich, die ich bin und werde, ich, die ich war und wurde. In meinen Träumen ist Schön-und Schlechtwetter, es gibt offene und geschlossene Türen, hinter denen Blumen wachsen. Es ist schön, es ist leicht, zu träumen, trotz allem. Es ist schön und leicht zu sagen, dass es schön und leicht ist. Und es ist angenehm zu weinen. In den Tränen verabschieden sich Bilder aus Träumen, korrigierte Sätze, die Stacheln in die Haut ritzen, die als feine Narben bleiben. In den Räumen träumen, versäumen zu säubern, das kommt später, wie alles später kommt und manches auch gar nicht. Gar nicht schlimm, wenn was fehlt, das beflügelt, die Phantasie, die Kreativität, das löst Hunger aus, doch Hunger lässt Schmerz da. Und wo Schmerz ist, da ist auch ein Herz nicht weit, oft, manchmal findet sich auch dort keines, es ist manchmal leichter in den Träumen zu träumen, als in Gegenwart anderer Menschen. In den Wolken Geschichten sehen und finden, in den Augen der anderen lesen und hören, das Erlöste, das Erzählte, das Unerzählte in unzähligen Auslassungen abgelegt. Die Hoffnung frisst Schokolade, wir teilen gerecht, sie und ich, wir sind ein Paar, schon lange. Wir waren auch schon getrennt, haben gestritten, sie wollte zuviel oder ich, so ist es ja immer, das haben wir begriffen. Dass wir einander lassen müssen, gehen lassen, hoffen lassen, lieben und träumen lassen und manchmal wissen wir beide nicht, was wahrer ist. Wir lieben das Träumen, die Hoffnung und ich. Wir schreiben Geschichten und Gedichte, in denen wir lachen und weinen. Wir wissen, was wir aneinander haben. Wir halten einander, beschenken uns und in den dunklen Stunden sitzen wir bei einander, flüsternd bei Kerzenschein.

(Tagebuchnotizen, September 2014)

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Trust

Sitzen am Schreibtisch, frühmorgens. Den Gedanken folgen, Erkenntnisse fädeln sich Wort für Wort in den Tag. Was habe ich wann getan und warum? Was nicht? Warum geschah dieses oder jenes? Warum manches nicht? Antworten, die sich in Spiegelungen finden und der Mut, diesem Spüren und Sehen Worten anzulegen, wie eine passende Weste. Weiß. Weiß nicht. Spuren, überall. Spüren. In Musik Stimmungen finden, die synchron sind zum Inneren. Bilder. Das innere Empfinden – eine eigene Welt. Wunder. Wandelbar, wie man selbst, wenn man es zulassen kann und will. Geburtsschmerzen. Das Neue durchdringt das Bekannte. Geschenke. Bald ist Weihnachtszeit, das Jahr neigt sich dem Ende zu. Die Zuneigungen neigen sich dem Verstehen und Entziehen zugleich zu. Nicht alles muss erklärt werden, manches nur gespürt werden. Ein Jahr verabschiedet sich. Wie viele Abschiede liegen darin? Wie viele Neuanfänge? Wann, wo und wie hat was angefangen und wann etwas aufgehört? Wie ist der Klang des Anfangs? Wie der des Abschieds? Und wie sehr ähneln sie sich an manchen Tagen. Wege, wie sie entstehen. Abzweigungen, die sich anfühlen, wie Scheidewege. Entscheidungen. Und wie schwer manches wiegt, wenn wir uns anklammern an etwas, das wie Sicherheit aussieht, obwohl wir doch wissen, dass es keine Sicherheit gibt. Sich dafür entscheiden, das Neue zu erkennen. Und über allem der Mond, die Sonne, die Sterne. Welch wunderbare Welt, unser Innenleben! Behutsam hinsehen, wortlos, spüren: Ein Ruhepunkt, in dem die nächste Bewegung bereits angelegt ist.

© mp

Du

Der Himmel ist aufgebrochen. Die Wolken ragen ineinander. Wir, irgendwo dazwischen. Die Herzen sperrangelweit offen. Geschlossen. Akkupunktur des Schmerzes. Nähe. Entfernung. Gedichte schreiben. Heimlich aneinander denken. Die Hand, die dich hält. Die, die dich los lässt. Füße in der Luft, wir stehen fest. Zu einander. Auseinander. Wolken kann man nicht abschließen, auch nicht den Himmel. An den Herzenstüren sind die Schlösser kaputt. Wir haben es selbst getan. Und jetzt stehen wir ratlos und reglos, schweigend voreinander. Spiegel. Du, mein ungewöhnlichster Traum.

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Danach

Septembermorgen. Es ist alles zerbrochen. Draußen, das vor dem Fenster, ist davon unberührt. Irgendwo spielt ein Radio, eine Melodie streift zwischen den Stadtgeräuschen hindurch. Ein Lied und dazu eine tiefe Stimme, die begeistert mitsingt. Es schwappt an mein Fenster, das Radio und ein paar plappernde Stimmen. Dann die eine, die singt. Es ist immer noch alles zerbrochen, doch da draußen ist ein Stück, das sich ganz anfühlt. Irgendwie schön. Irgendwie richtig. Die Hoffnung und die Zuversicht und ihre Wege, die sie zu uns nehmen.

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Wellen.

If you don’t become the ocean, you’ll be seasick every day. (Leonard Cohen)

Es gibt Momente im Leben, die besonders sind. Besonders besonders. Weil sie fordern. Weil sie wollen. Etwas von dir. Manchmal schwappt einem das Leben als riesige Welle entgegen, während man am Ufer steht und die Füße vom Wasserstrudel umspült werden. Wird es mich mitreißen? Soll ich weiter gehen? Ist es besser, fest zu stehen? Kann ich schwimmen? Trägt mich die Welle? Als ob man auf alles vorbereitet wäre. Was hast du denn? Was brauchst du denn? Das Leben liefert. Antworten. Fragen. Aufgaben. Und wir? Mittendrin. Scheitern und siegen, falls es so was wie Scheitern und Sieg überhaupt gibt. Vielleicht ist alles einfach nur. So wie wir selbst auch. Wir sind. Du bist. Ich bin. Mensch. Bist du bereit? scheint das Leben manchmal zu fragen. Es tritt an einen heran, hat etwas dabei. Manchmal ist es ein Problem. Ein Problem? Was soll ich verfluchte Scheiße mit einem Problem? Gibt’s nicht was Besseres? Nein. Zeig mir, wer du bist, sagt das Leben. Ich bin da, wo bist du? Ich warte auf dich. Das Leben ist geduldig. Es sieht sich an, wo wir sind, wer wir sind. Es will wissen, wo wir sind, wer wir sind. So, da bist du ja, XY. Ich klopfe mal an, wie die Lage ist. Klopf, klopf. Manchmal fühlt es sich wie eine Kopfnuss an. Manchmal denkt man: Es reicht! Vielleicht Ausdruck unseres mangelnden Vertrauens. In uns selbst. In das Leben. Das Leben weiß. Oder nicht? Woher soll ich das wissen? Ich weiß, dass es manchmal ganz Dicke kommt. Der aufgeschlagene Mensch. Das aufgeschlagene Buch. Wir. Du. Ich. Die Seiten füllen sich, die Seiten leeren sich. Wir überschreiben, radieren, schreiben neu. Wir, auf und in den Wellen unserer Erfahrungen. Ich spüre die Wellen. Ihre Kraft. Ihre Lebendigkeit. Ihre Schönheit. Wie sie sagen: Komm, wir spielen! Komm mit! Und manchmal kannst du nichts anders tun, als weg zu laufen. Dich treiben zu lassen. Oder dir die Taucherbrille aufzusetzen und dich voll und ganz hinein zu stürzen. Und manchmal erkennst du: Ich selbst bin die Welle. Und das da draußen hat Vertrauen in mich und sagt: Es ist alles für dich. Es ist alles für dich da. Ich bin für dich da. Hab Vertrauen. Tu, was du tun kannst. Trau dich. Du schaffst das. Wir schaffen das zusammen.

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Wann ist es denn Juni geworden?

Manchmal frage ich mich, ob ich einen verinnerlichten Schlafmodus habe. Nicht, dass ich dauernd müde wäre oder Schlaf meine Hauptbeschäftigung, aber manchmal frage ich mich, wo die Zeit geblieben ist. Ich weiß es natürlich, es ist eine rhetorische Frage, Teil einer Selbstbefragung. Interviews mit sich selbst, nicht nur nachts, wenn man sich wie eine Wühlmaus zwischen Bettlaken und Kuscheldecke dreht. Himmel, wo ist die Zeit geblieben? Sie ist in der Natur geblieben, in wachsenden Haaren und Ungewissheiten, hat sich ausgeformt in Fragen und ein paar Antworten hinter denen wiederholt Fragezeichen tanzen. Die Sichtbarkeit der Zeit in Angefangenem und Liegengelassenem, Ab-und Aufgeschlossenem, besuchten Orten, Gedanken und Gesprächen, in Geschriebenem, Ungeschriebenem, Gelesenem, ach, was frag ich überhaupt. Ich weiß es doch. Ja, und doch gibt es diese Momente, wenn man jemanden trifft (oder sich selbst) und vor der Frage steht: Was hast du eigentlich die letzten Wochen [Monate, Jahre] gemacht und wie man dann das Gegenüber [oder sich selbst] irritiert anstarrt und innerlich die Frage wiederholt: Ja, was habe ich eigentlich gemacht?

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1. Dezember 2014

Die Zeit der Türen. Der offenen, geschlossenen, sich schließenden, sich öffnenden. Ich stehe davor, dahinter, mittendrin. Dezember, Dezember, remember! Ich bin ein Member, ein Member ,im Schokoladenverein, wie fein, wie fein, im Vorweihnachtszeitdezember, remember, remember. Das erste Türchen geht auf, das Herz ist offen, da ist Platz, für einen Schatz aus Schokolade, malade, malade. Die Schokoladenparade. Ins Herz, ins Herz. Einen süßen Gruß allen lieben Herzen. Aus Schokolade. Malade, malade. Schokoladenparade. Im Dezember. Remember, remember.

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Laub.

Ich weiß noch, dass etwas im Laub raschelte und ich dachte: Das ist die Hoffnung. Das ist das Glück. Dann hüpfte sie fort, die Hoffnung, das Glück rannte einen Baum hoch, bis in den Wipfel. Ein Eichhörnchen. So geht es manchmal, dachte ich. Dass man denkt, man wüsste und  man weiß doch so oft nicht. Zum Beispiel, wenn es still, aber nicht ruhig ist. Wenn kein einziges Wort fällt. Oder steht. Das einzige, was wichtig ist, ist, mit Ruhe hinschauen, denke ich dann. Und vielleicht stimmt nicht mal das. Vielleicht muss man einfach nur fühlen, wenn es still ist oder wenn es laut ist. Lauschen und du weißt Bescheid. Ich höre gern Worte, ich lese sie gern, ich lehne mich an sie, ich richte mich daran auf, ich stürze mich in sie, ich schwelge darin. Doch es ist ein Irrglaube, alles benötige Worte. Es geht auch ohne, aber das haben wir verlernt: Ruhig zu sein, zu lauschen, zu spüren, zu fühlen. Da bin ich und da bist du. Hallo, schön dich zu fühlen. Das haben wir fast vergessen, wie das geht. Weil es immerzu tönt. Weil es immerzu wortet. Überall. Alles voller Worte. Voller Töne. Dabei sind wir alle voller Melodien. Wenn wir still sind, hören wir uns. Dann hören wir den anderen. Und dann hören wir die Musik, die wir zusammen sind.

 

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aufs schafffell ziehen I

es ist wirklich so. das mit den facetten. und das mit den fenstern ist auch so. und das mit den zimmern. man muss hinein gehen. ganz egal, welches wetter gerade ist. es ist schön, abends, wenn das licht alles weich und warm färbt. und nachts hat es keine farben, aber manchmal wachsen nachts krallen. in den weichen kissen wühlen, fühlen, nach innen, drinnen, den himmel suchen. fluchen. es ist wirklich so. wer zu zweit reist, sieht andere dinge als der, der allein reist. kryptisch zur klarheit kommen und danach burst into tears. fears. wenn ich das beschreiben sollte, es geht kaum. so geht es, aber anders geht es kaum. vielleicht würde ich sagen: nehmen wir mal diesen einen raum. und dann wäre es vielleicht schon nicht mehr richtig. wegen der offenheit. wegen allem. offene worte und verschlossene, geschlossene. es ist da, das ist alles, was ich sagen kann. spürbar. fühlbar. lesbar sicher auch. dazwischen. dahinter. davor und daneben. heben. den schatz. an reimen entlang hangeln. über flüsse gehen, die wie reißende ströme aussehen. sich fürchten. sich fest halten. in sich. schutz suchen. die vögel herein bitten, ihnen futter geben. hast du heute schon eichhörnchen gesehen? gestern sah ich einen fuchs, als ich mit dem fahrrad unterwegs war. es ist da, das ist alles, was ich sagen kann. und es ist, als fielen tücher, vielleicht sind es vorhänge. aber keine verschließenden. schwierig, sagte ich ja schon. offen. das ist, was ich will. hinein gehen, wie in einen garten, in einen park. pflanzen. wachsen. pflanzen. dem wachsen zuhören. sehen. riechen. es duftet. himmelblau. die gedanken sind frisch. wege. wirken. wünschen. ich habs gesehen und würde es wieder erkennen. und vielleicht würde ich sogar den weg im dunkeln finden.

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Ver.bindung.

Es gibt Menschen, mit denen fühlt man sich verbunden, obwohl man sie nicht kennt. Weil sie in der Lage sind, etwas auszudrücken, was einen selbst betrifft, was man SO aber nie hätte formulieren können. Sie haben Worte für die Stellen, die leise geworden sind, für die Stellen, die immer wieder aufbrechen, die nicht heilen wollen, die immer noch wund sind, wo immer noch Fragen sind oder schmerzhafte Antworten. Manchmal ist die Tatsache, dass es jemanden gibt, der ähnlich fühlt, empfunden und erfahren hat, schon eine Tröstliche. Einfach zu wissen: Damit bin ich nicht allein. Manchmal ist man selbst dieser Mensch für einen anderen. Manchmal ist es ein anderer für einen selbst. Manche nur kurz, im Vorbeigehen, andere wiederholt. Sie sind überall, diese Menschen, das ist das Schöne. Sensibel bis in die Worte und darüber hinaus. Seelennah und warm.

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Plan_B

Sie sitzt am Tisch. Vor ihr der Plan. Sie sieht den Plan an. Der Plan sieht sie an. Sie schüttelt den Kopf. Der Kopf schüttelt sie. Sie zerknüllt den Plan. Der Plan zerknüllt sie. Sie nimmt ein neues Blatt. Darüber schreibt sie: Ich bin der Plan meines Lebens. Mehr nicht.

 

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