Träume.wagen?

von wolkenbeobachterin

Was, wenn man einen Traum hat? Einen Traum von einem anderen Leben, einen Traum von sich selbst, – zum Beispiel als Musiker? Was, wenn man talentiert ist, Gitarre spielen kann und eine ungewöhnliche Stimme hat, obwohl man doch eigentlich Matrose ist? Matrose bleiben? Musiker werden? Wie wichtig sind Träume? Wie wichtig ist (finanzielle) Sicherheit? Es gibt ihn, ihn, der diesen Traum hat, und der diesen Traum zu leben versucht, als Folkmusiker in New York in den 60er Jahren.  Er, Llewyn Davis, ohne Wohnung, schlägt sich durch, hat hier und da kleine Auftritte mit mäßigem Erfolg, übernachtet bei Bekannten und Freunden und ist chronisch pleite. Er hat mit der Freundin seines Freundes geschlafen und alles läuft schief.  Als er eines Tages die Wohnung eines Freundes verlässt, huscht im Zuziehen der Türe die Katze hinaus und weil Llewyn sie nirgends lassen kann, nimmt er sie kurzerhand mit. In der einen Hand sein Gitarrenkoffer, in der anderen die Katze. In die U-Bahn. Durch die Straßen von New York.

Dies ist der neue Coen-Film mit dem etwas sperrigen Titel: „Inside Llewyn Davis“. Unglaublich gute Dialoge, Katzen und interessante Figuren. Absolut sehens-und hörenswert!

Und das ist der Trailer:

Advertisements