ameisen im kirschblütenhaufen

schreiben als antwort aufs schweigen

Tag: Portrait

Bryan Lewis Saunders – FULL MOVIE

Doku über den amerikanischen Künstler Bryan Lewis Saunders. Als junger Mann hatte er sich als Ziel gesetzt, ein Selbstportrait pro Tag zu malen bzw. zeichnen, was er seither auch macht. In der Zeit gab es eine Phase, in der er jeden Tag eine andere Droge bzw. Rauschmittel zu sich nahm und unter diesem Einfluss fertigte er ebenso ein Selbstportrait pro Tag an.

Sehr interessantes Portrait bzw. Interview über einen zeitgenössischen Künstler, der über Kunst, seine Ideen, seine Kindheit, Amerika, Drogenkonsum, Menschen und vieles anderes redet. Er ist auch Poet und Performancekünstler. Sehr interessante Portraits und spannende Doku über einen Künstler, den ich erst heute kennengelernt habe.

male

©mp

nach längerer zeit habe ich mich mal wieder an ein portrait gewagt. bleistift, in A4.

early bird II

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der professor

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das alte jahr (illustration)

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digital male 1

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ich habe euch ja vor ein paar tagen schon erzählt, dass ich viel und gerne ausprobiere. das ist auch immer noch so und beschränkt sich nicht aufs zeichnen mit verschiedenen stiften und farben, sondern auch aufs digitale. ich habe mich nämlich auch im digitalen zeichnen versucht und bleibe auch da dran. dies hier ist eines der entstandenen portraits. ich versuche das programm zu erkunden, zu verstehen und anzuwenden. es funktioniert in layer-technik, etwas, womit ich bislang wenig bis gar nicht zu tun hatte. es gibt viel zu lernen. ich habe einige abstrakte bilder auch schon damit kreiert. jedoch ist das digitale zeichnen, auch wenn es mit einem stift erfolgt, für mich nicht vergleichbar mit dem greifen eines fineliners, bleistifts oder pinsels, es ist einfach ein anderes arbeiten und erleben tatsächlich.
das digitale zeichnen hingegen ermöglicht dinge, die so mit dem stift vielleicht nicht entstehen würden. mir macht beides spaß, aber das zeichnen auf dem papier ist mir doch tatsächlich noch lieber, müßte ich einen favoriten benennen. wie dem auch sei – hier ein portrait, das ich gezeichnet habe. ich habe es vom anderen bildschirm abfotografiert, weil ich noch nicht weiß, wie ich die datei da heraus bekomme um sie hier hinein zu machen, lach. braucht alles seine zeit.
am 09.12.21 habe ich einen zeichenblock in buchform, din a 4, begonnen. er/es hat 150 seiten und ist fast voll. d.h. innerhalb von 20 tagen mehr als 150 zeichnungen. außerdem habe ich ein kleines din a 5 sketchbook angefangen, darin sind noch drei freie seiten. und dann kommen noch die zeichnungen hinzu, die ich auf karton gezeichnet habe und das, was ich so nebenbei zeichne. echt richtig viel output. war mir gar nicht so bewusst. ich hätte gern ein atelier. vielleicht ergibt sich das irgendwann, das wäre toll. bis es soweit ist, arbeite ich weiter zuhause künstlerisch.

differ.ant

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ich habe ja vor ein paar tagen das video vom künstler lewis rossignol gepostet, sein portrait. es gibt noch viele andere videos von ihm. in einem erzählt er, wie sein blick auf papier ist, bevor er beginnt und darüber, wie er arbeitet. er sagte, man könne ja zuhören, zusehen, wie er arbeitet und selbst auch mitmachen, wer möchte. das habe ich getan.
vor einiger zeit habe ich farbigen karton gekauft, im din a 4-format. im grunde ist es etwas dickeres farbiges papier. ich hatte keine konkrete idee, was ich damit machen würde, ich dachte, es wird sich schon was finden.
für aquarell ist das papier eigentlich nicht geeignet, aber ich habe darauf unter anderem auch aquarell ausprobiert. heute morgen war alles getrocknet und ich musste das papier erstmal glatt ziehen, also so einigermaßen, das papier ist gewellt und auch die ecken biegen sich hoch wie alter käse. *lach*.
hier ist jedenfalls eines der ergebnisse. es ist differeant und so habe ich es deshalb auch genannt. so wie er, habe ich auch ein paar worte untergebracht, die ich mit der nicht-schreibhand geschrieben habe.

inspiring portrait of an inspiring artist


portrait von und über lewis rossignol

wisdom

gestern dieses portrait gefunden, dreimal angeschaut und drei mal geweint. hat wohl was mit mir und meiner geschichte zu tun, dachte ich und ging tiefer hinein ins gefühl, in erinnerungen. wenn es sich zeigt, dann ist es begehbar, greifbar. es braucht vieles häufig mehrere anläufe und das ist auch in ordnung so. „hit rock bottom before we turn around“.
berührend, sensibel. ich mag die portraits von green renaissance so sehr. viel freude beim anschauen. falls jemand das englische nicht gut versteht, man kann sich die übersetzung ins deutsche anzeigen lassen. dazu unter dem video auf diesen eckigen kasten, anklicken, dann das symbol daneben anwählen und auf „untertitel“ und dann „deutsch“ anklicken. fertig.

zeichnen

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gestern hatte ich keine lust rauszugehen in meiner mittagspause. also habe ich ein bisschen gezeichnet.

man with hat

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ein portrait, das ich vor einiger zeit (vor 1-2 monaten) auf farbigem karton gezeichnet habe. mit bleistift und weißem stift für die highlights. ich habe es diesmal in kleinerer auflösung hochgeladen und gepostet. kann man noch was erkennen, oder ist es doch zu klein? kommt gut in und durch die woche. liebe grüße, m.

joachim

mp

ich habe mir neuerdings angewöhnt, öfter mal nebenbei zu kritzeln, so ist diese zeichnung entstanden. ich wußte gar nicht, dass er eigentlich joachim heißt, der jogi. 🙂

check it out

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es gibt viele möglichkeiten und techniken ein bild anzufertigen. ich mag es, verschiedene dinge auszuprobieren. bei diesem portrait habe ich einfach mal drauflos gezeichnet, ohne auf proportionen und formen zu achten. nachdem das bild ein paar tage lag, habe ich es dann mit einem brush pen coloriert. ein brush pen ist eine mischung aus filzstift und pinsel mit aquarellfarbe, d.h. nicht ganz stift, nicht ganz pinsel, etwas dazwischen. hier das ergebnis.

portraits, poses and proportions

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Hintergrund zu diesen Zeichnungen ist ein Portraitkurs, den ich letzten Sonntag besucht habe. Es war eine Übung in Live-Drawing sozusagen, d.h. eine Person, die vor Ort ist zu zeichnen, auch verschiedene Posen zu zeichnen. Die Zeit war jeweils begrenzt. Das größere Bild ist nach etwa 30 Minuten entstanden, die anderen zwischen 5 und 15 Minuten Zeichendauer. Eine interessante Erfahrung, die Spaß gemacht hat. „Normalerweise“ brauche ich viel länger für eine Zeichnung, deshalb hat mich „das schnelle Ergebnis“ positiv überrascht. Und „normalerweise“ zeichne ich auch nicht so klein, sondern ab DIN A4 bis DIN A2.