ameisen im kirschblütenhaufen

schreiben als antwort aufs schweigen

Tag: Kunst

light

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change

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don’t take reality for granted

späte grossstirnschwebfliege

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es ist schon wieder passiert. gerhard hat ein flügeltier so wunderbar fotografiert, dass ich es gleich zeichnen wollte. er hat mir erlaubt, sein foto als grundlage für die zeichnung zu verwenden. und weil sie so einen schönen namen bekommen hat, habe ich ihn gleich in den titel gesetzt. der name allein klingt fast wie ein gedicht (und fast wie ein zungenbrecher), finde ich. danke erneut an gerhard für seine/deine erlaubnis. und danke für die schöne fotografie! hier der link zu seinem originalbeitrag von heute: https://kopfundgestalt.com/2020/10/30/scaeva-pyrastri-spate-grosstirnschwebfliege/

bsssss bssssss

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während ich durch die blogwelt spazierte, entdeckte ich fotos von einer, wie gerhard sie nennt „mistigen mistbiene“. ich fand sie sehr gut in szene gesetzt und fotografiert und fragte, ob ich die fotos als grundlage für eine zeichnung verwenden dürfe. gerhard erlaubte mir dies freundlicherweise. und so begann ich zu zeichnen. auch hier ist nicht alles perfekt, bei der zweiten (unteren) biene liegt es wohl daran, dass ich sowohl das dritte, als auch das vierte foto zur orientierung verwendete. wie dem auch sei – es hat spaß gemacht und noch mal ein danke an gerhard. zu den originalfotos und seinem blog geht es hier entlang: https://kopfundgestalt.com/2020/10/25/mistige-mistbiene/

am meer

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Grundlage für dieses Bild war eine Fotografie von Gerda, die mir freundlicherweise erlaubt hat, diese zu verwenden. Im Stile von Hockney habe ich versucht das Motiv umzusetzen. Dazu habe ich eine bestimmte Technik, wegen der vielen Linien im Bild, angewandt. Dabei habe ich festgestellt, dass es nicht nur sehr wichtig ist, sehr präzise und sauber zu arbeiten, sondern auch alles gut abzukleben. Es ist mir nicht alles gelungen, aber für einen ersten Versuch bin ich zufrieden. Vielen Dank noch mal an Gerda. Zu ihrem Foto und Blog geht es hier: https://gerdakazakou.com/2020/10/26/montag-ist-fototermin-die-geraden-des-meeres/

Krawattenmann

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der sitzende mann

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an dem bild arbeite ich gerade. es ist mein erstes „ganzkörperportrait“ in acryl.

blume (illustration)

 

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water

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greenish-red

gedanken zum malen, zeichnen und schreiben.

manchmal weiß ich nicht genau, ob ein bild fertig ist oder nicht.
in dem moment, wo es entsteht, entsteht es.
ich habe in dem moment, wo ich es male oder zeichne, kein anderes ziel,
als es zu malen oder zu zeichnen.
es ist nicht mal ein moment des wollens, das ist fast gänzlich abgelegt,
es ist mehr ein moment des handelns, des tuns, der aktivität.
ich bin gleichzeitig erschafferin und betrachterin von etwas,
das entsteht.
irgendwann gibt es den punkt, an dem ich das gefühl habe:
das war es,
mehr farbe muss nicht, mehr linien müssen nicht,
„ich hab es“,
so kann es bleiben,
dann lasse ich die farbe trocknen,
oder lege die zeichnung beiseite.
meist am nächsten tag weiß ich mehr über das bild.
ist es fertig? oder war es nur eine weitere stufe,
bis ich zu dem bild komme, was es sein will und soll?
manchmal denke ich über ein bild nach,
oder ich betrachte es nur, „fühle es“.
und dann gibt es oft einen impuls, der entweder lauten kann:
mehr farbe, oder: andere farbe, oder: übermale alles.
dann geht es wieder von vorne los.

das, was ich durch und über das malen lerne,
habe ich beim schreiben so nicht gelernt oder anders gelernt.
interessant ist auch, dass das, was ich woanders gelernt habe,
neu im kontext der malerei oder kunst lernen, oder besser gesagt:
mir übersetzen muss. es „der hand beibringen muss“,
in die sprache der hand übersetzen.
die prozesshaftigkeit des entstehens, empfinde ich beim malen
und zeichnen deutlicher als beim schreiben.
auch diesen punkt, diese empfindung, wann etwas gut ist oder nicht,
das fällt mir wesentlich leichter beim malen und zeichnen,
als beim schreiben.
und doch profitiert das eine vom anderen. und darüber hinaus
profitiere ich von allem.

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blau

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für meine schwester

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