ameisen im kirschblütenhaufen

schreiben als antwort aufs schweigen

Tag: Kunst

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auf der suche nach einem motiv zum zeichnen auf dem schreibtisch (nahe liegendes) gezeichnet. falls den oberen gegenstand jemand nicht kennt – das ist eine uhr. sowas hat man früher am armgelenk getragen, bevor die smartphones erfunden waren. man konnte darauf die zeit ablesen, digital oder analog.

obstblüte

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bei meinem heutigen blogspaziergang bin ich auf die fotos von birgit (stella) gestoßen (best of april). ein motiv war eine mirabellenblüte. ich habe birgit gefragt, ob sie einverstanden ist, dass ich dieses foto als grundlage für eine zeichnung verwenden dürfe. sie war einverstanden. das hier ist das ergebnis. das originalfoto ist hier zu finden:

https://birgitdiestarkeblog.files.wordpress.com/2021/04/20210419_092854-lieblingsfoto_apr2021-blog.jpg

danke noch einmal an dich, liebe birgit.

enten

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bird

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sea horse / seepferdchen

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in einer unterhaltung vor zwei tagen unter meinem blumenbild fragte ich die bloggerin mindsplint nach ihrem lieblingstier. sie sagte: seepferdchen. ich sagte: vielleicht inspiriert es mich und ich zeichne eines, mal sehen. und heute morgen habe ich mich hingesetzt und eines gezeichnet. größe: din a 4, grauer karton, mit bleistift gezeichnet und mit weißem bleistift highlights gesetzt. es sieht ein bisschen buckelig aus. aber so sehen seepferdchen eben aus. *g* gefragt, wie es kommt, dass mindsplints lieblingstier ein seepferdchen ist, nannte sie den folgenden interessanten grund: „Abgesehen davon, dass ich ihr Aussehen total niedlich finde, ist vielleicht auch die Tatsache, dass bei den Seepferdchen die Männchen den Nachwuchs austragen ein Aspekt, warum ich sie so spannend finde.“

imagine there is no flower

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kürzlich beim filmgucken habe ich die blumen gezeichnet. im moment arbeite ich mich durch meine dvd-sammlung. das macht viel freude, kann ich nur empfehlen. hier habe ich dann nebenher gezeichnet mit bleistift, din a 4. in der realität hat die vase einen kugelrunden bauch, hier nicht ganz. blumen in vasen haben mich als motiv bislang nicht so sehr gereizt, aber hin und wieder versuche ich mich doch daran. eine gute abwechslung zu tieren, objekten, orten oder portraits. und außerdem war es das nächste motiv, was ich vor dem fernseher gut positionieren konnte. die katzen wollten so lang auch nicht auf einer stelle liegen bleiben und die lassen sich auch nicht hin und her stellen, bis sie gut in position gebracht sind. *lach*

Kunstwerk

Jeder Künstler taucht den Pinsel in die eigene Seele
und bannt sein Wesen auf die Leinwand.

(Henry Ward Beecher)

osterhase

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hallo, ihr lieben, ich wünsche euch, ja, trotz allem, schöne ostern. gern auch frohe, wenn ihr dazu in stimmung seid. ich darf heute wieder arbeiten. dem hasen ist das recht. mir auch. es frühlingt so, das ist das schöne. als ich vor zwei tagen ausgiebig spazieren war, waren unzählige menschen unterwegs und im park, saßen oder standen in der sonne, alle 1,5 meter von einander entfernt (bis auf die knutschenden und schmusenden), lachten, erzählten, probierten sich am hula-hoop-reifen. warfen frisbeescheiben. spielten gitarre oder trommelten. es war warm und leicht und froh. so wünsch ich es mir jetzt auch für euch und für mich. schöne freie tage euch und frohe ostern. eure wolkenbeobachterin

still

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check it out

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es gibt viele möglichkeiten und techniken ein bild anzufertigen. ich mag es, verschiedene dinge auszuprobieren. bei diesem portrait habe ich einfach mal drauflos gezeichnet, ohne auf proportionen und formen zu achten. nachdem das bild ein paar tage lag, habe ich es dann mit einem brush pen coloriert. ein brush pen ist eine mischung aus filzstift und pinsel mit aquarellfarbe, d.h. nicht ganz stift, nicht ganz pinsel, etwas dazwischen. hier das ergebnis.

zusammenhänge

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motivsuche

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manchmal, wenn ich nicht weiß, was ich als nächstes zeichnen soll, zeichne ich etwas aus der umgebung. so war es auch heute, als ich am schreibtisch saß. schuhe zeichnen ist übrigens gar nicht so einfach. aber was ist schon einfach. *g*

fish

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puzzled

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was siehst du?

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eben habe ich drei interviews mit künstlerinnen gelesen*, die erzählten, wie wichtig die kunst ist. das hat mich bestätigt in meinem erleben und empfinden, auch dass ich es weiterhin vermisse, in ausstellungen gehen zu können und/oder auch andere formen und darbietungen von kunst und kreativem sehr vermisse. und ich dachte: also poste ich mal wieder ein kunstwerk von mir.
eigentlich wollte ich, passend zum „es schneit“-beitrag ein bild fliegender snowflakes posten, doch es vermittelte sich einfach nicht über das foto – die farben kamen nicht richtig durch, eine detailaufnahme half auch nicht, um einen gesamteindruck davon zu bekommen.
also habe ich nun ein anderes bild fotografiert, eines, das ich zum jahresende hin fertiggestellt habe. das sieht fotografiert auch so aus, wie ich es sehe.
anfangs war ich nicht sicher, ob ich es mag, das bild. es ist nämlich so, dass ein ständiger „austausch“ stattfindet, zwischen dem bild und mir, während ich es erschaffe. und diese „kommunikation“ und mein empfinden entscheiden dann auch über weitere farben, gestaltung, auch, ob ein bild fertig ist oder nicht. das kann andauern und sich zwischendurch durchaus ändern. manchmal übermale ich alles noch mal, fange noch mal neu an oder ich ergänze hier und dort etwas, bis dieser moment kommt, in dem etwas in mir sagt: jetzt ist es (erstmal) gut und fertig. bei diesem bild war ich mir bei beidem nicht sicher. doch nach einigen tagen der betrachtung gefällt es mir doch so, wie es ist und es darf auch erstmal so bleiben. es fällt mir hierfür ausnahmsweise schwer, einen titel zu finden. ich nehme vorschläge und spontane eingebungen gern entgegen. vielleicht ist was dabei, was sich auch für mich stimmig anfühlt. falls nicht, auch gut. mit der zeit wird mir schon ein titel dazu einfallen. oder ich belasse es einfach bei diesem.

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*link zu den interviews:
https://literaturoutdoors.com