ameisen im kirschblütenhaufen

schreiben als antwort aufs schweigen

Tag: Acryl

drive

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puzzled

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was siehst du?

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eben habe ich drei interviews mit künstlerinnen gelesen*, die erzählten, wie wichtig die kunst ist. das hat mich bestätigt in meinem erleben und empfinden, auch dass ich es weiterhin vermisse, in ausstellungen gehen zu können und/oder auch andere formen und darbietungen von kunst und kreativem sehr vermisse. und ich dachte: also poste ich mal wieder ein kunstwerk von mir.
eigentlich wollte ich, passend zum „es schneit“-beitrag ein bild fliegender snowflakes posten, doch es vermittelte sich einfach nicht über das foto – die farben kamen nicht richtig durch, eine detailaufnahme half auch nicht, um einen gesamteindruck davon zu bekommen.
also habe ich nun ein anderes bild fotografiert, eines, das ich zum jahresende hin fertiggestellt habe. das sieht fotografiert auch so aus, wie ich es sehe.
anfangs war ich nicht sicher, ob ich es mag, das bild. es ist nämlich so, dass ein ständiger „austausch“ stattfindet, zwischen dem bild und mir, während ich es erschaffe. und diese „kommunikation“ und mein empfinden entscheiden dann auch über weitere farben, gestaltung, auch, ob ein bild fertig ist oder nicht. das kann andauern und sich zwischendurch durchaus ändern. manchmal übermale ich alles noch mal, fange noch mal neu an oder ich ergänze hier und dort etwas, bis dieser moment kommt, in dem etwas in mir sagt: jetzt ist es (erstmal) gut und fertig. bei diesem bild war ich mir bei beidem nicht sicher. doch nach einigen tagen der betrachtung gefällt es mir doch so, wie es ist und es darf auch erstmal so bleiben. es fällt mir hierfür ausnahmsweise schwer, einen titel zu finden. ich nehme vorschläge und spontane eingebungen gern entgegen. vielleicht ist was dabei, was sich auch für mich stimmig anfühlt. falls nicht, auch gut. mit der zeit wird mir schon ein titel dazu einfallen. oder ich belasse es einfach bei diesem.

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*link zu den interviews:
https://literaturoutdoors.com

remembering the sun

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Das Bild ist letzte Nacht fertig geworden. Es hat einige Änderungen erfahren und Prozesse durchlaufen und ist auch, wie viele meiner Bilder, 90 x 90 cm groß. Mir war nach Sonne und fröhlichen, offenen Farben.

light

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change

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am meer

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Grundlage für dieses Bild war eine Fotografie von Gerda, die mir freundlicherweise erlaubt hat, diese zu verwenden. Im Stile von Hockney habe ich versucht das Motiv umzusetzen. Dazu habe ich eine bestimmte Technik, wegen der vielen Linien im Bild, angewandt. Dabei habe ich festgestellt, dass es nicht nur sehr wichtig ist, sehr präzise und sauber zu arbeiten, sondern auch alles gut abzukleben. Es ist mir nicht alles gelungen, aber für einen ersten Versuch bin ich zufrieden. Vielen Dank noch mal an Gerda. Zu ihrem Foto und Blog geht es hier: https://gerdakazakou.com/2020/10/26/montag-ist-fototermin-die-geraden-des-meeres/

water

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blau

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für meine schwester

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