gewisse umrisse [eine annäherung]

von wolkenbeobachterin

ich weiß nicht mehr genau, wann es angefangen hat, doch wann es angefangen hat, das weiß ich noch. ich kann darüber nicht schreiben. das ist falsch, ich könnte, doch ich kann nicht. nicht, dass ich es nicht aufschreiben könnte, (ich bin ja gerade dabei, wie man lesen kann), es liegt, nein. es ist etwas anderes, über dem der mantel des vergessens liegt. das heißt, er sollte da liegen, doch er liegt dort nicht. irgendwer muss ihn weggehängt haben, weggelegt, weggefegt. ich weiß es nicht. vielleicht auch nicht. der mantel des vergessens ist löchrig. mehr sage ich dazu nicht. jedenfalls ist es noch da. also das. das stimmt nicht. es ist fast nicht mehr zu sehen. es ist wie weg. dann ist es wieder da. dann: es liegt was drüber. das ist falsch. es ist nach unten gesackt. reingefallen. jemand hat ein loch ausgehoben. ein loch im mantel des vergessens. da ist es reingefallen. absichtlich? darüber sage ich nichts. darüber lag später etwas anderes, wuchs vielleicht auch etwas, verwandelte sich. was passiert ist. das passt nicht. kein wort passt. kein sprichwort. das ist das stichwort: es passte, doch nichts passierte. ich weiß warum, doch wissen tu ich es nicht. es fiel kein wort. nur ich. ich sag nichts weiter dazu. ich weiß, wo sie liegen. die gründe. ich kann sie bis hier. nichts weiß ich, nichts sage ich, nichts. ich weiß nicht mehr, wann es angefangen hat, doch wann es angefangen hat, das weiß ich noch. das stimmt alles nicht. ich muss zurück an den anfang. ich musste zurück an den punkt, an dem noch alles stimmte, bevor es verstummte. es könnte größer und größer werden, denkst du, dachte ich. ich dachte nicht nach. nichts habe ich gesagt, gar nichts. ich weiß nicht mehr, wann es angefangen hat, doch angefangen hat es, das weiß ich noch. mehr kann ich nicht sagen. wie auch. das stimmt alles gar nicht. nichts davon ist wahr. stimmt. ich sage nichts. gar nichts. ich glaube. es ist alles gelogen. gar nicht wahr.

© mp

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