Du

von wolkenbeobachterin

Der Himmel ist aufgebrochen. Die Wolken ragen ineinander. Wir, irgendwo dazwischen. Die Herzen sperrangelweit offen. Geschlossen. Akkupunktur des Schmerzes. Nähe. Entfernung. Gedichte schreiben. Heimlich aneinander denken. Die Hand, die dich hält. Die, die dich los lässt. Füße in der Luft, wir stehen fest. Zu einander. Auseinander. Wolken kann man nicht abschließen, auch nicht den Himmel. An den Herzenstüren sind die Schlösser kaputt. Wir haben es selbst getan. Und jetzt stehen wir ratlos und reglos, schweigend voreinander. Spiegel. Du, mein ungewöhnlichster Traum.

© mp

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