Danach

von wolkenbeobachterin

Septembermorgen. Es ist alles zerbrochen. Draußen, das vor dem Fenster, ist davon unberührt. Irgendwo spielt ein Radio, eine Melodie streift zwischen den Stadtgeräuschen hindurch. Ein Lied und dazu eine tiefe Stimme, die begeistert mitsingt. Es schwappt an mein Fenster, das Radio und ein paar plappernde Stimmen. Dann die eine, die singt. Es ist immer noch alles zerbrochen, doch da draußen ist ein Stück, das sich ganz anfühlt. Irgendwie schön. Irgendwie richtig. Die Hoffnung und die Zuversicht und ihre Wege, die sie zu uns nehmen.

© mp

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