aufs schafffell ziehen I

von wolkenbeobachterin

es ist wirklich so. das mit den facetten. und das mit den fenstern ist auch so. und das mit den zimmern. man muss hinein gehen. ganz egal, welches wetter gerade ist. es ist schön, abends, wenn das licht alles weich und warm färbt. und nachts hat es keine farben, aber manchmal wachsen nachts krallen. in den weichen kissen wühlen, fühlen, nach innen, drinnen, den himmel suchen. fluchen. es ist wirklich so. wer zu zweit reist, sieht andere dinge als der, der allein reist. kryptisch zur klarheit kommen und danach burst into tears. fears. wenn ich das beschreiben sollte, es geht kaum. so geht es, aber anders geht es kaum. vielleicht würde ich sagen: nehmen wir mal diesen einen raum. und dann wäre es vielleicht schon nicht mehr richtig. wegen der offenheit. wegen allem. offene worte und verschlossene, geschlossene. es ist da, das ist alles, was ich sagen kann. spürbar. fühlbar. lesbar sicher auch. dazwischen. dahinter. davor und daneben. heben. den schatz. an reimen entlang hangeln. über flüsse gehen, die wie reißende ströme aussehen. sich fürchten. sich fest halten. in sich. schutz suchen. die vögel herein bitten, ihnen futter geben. hast du heute schon eichhörnchen gesehen? gestern sah ich einen fuchs, als ich mit dem fahrrad unterwegs war. es ist da, das ist alles, was ich sagen kann. und es ist, als fielen tücher, vielleicht sind es vorhänge. aber keine verschließenden. schwierig, sagte ich ja schon. offen. das ist, was ich will. hinein gehen, wie in einen garten, in einen park. pflanzen. wachsen. pflanzen. dem wachsen zuhören. sehen. riechen. es duftet. himmelblau. die gedanken sind frisch. wege. wirken. wünschen. ich habs gesehen und würde es wieder erkennen. und vielleicht würde ich sogar den weg im dunkeln finden.

© mp

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