Die.Entdeckung.der.Geschwindigkeit.

von wolkenbeobachterin

Schnell. Schneller. Am Schnellsten. In einem Lied der Rockband „Die Ärzte“ heißt es, dass jemand nicht zu langsam ist, aber die anderen zu schnell seien. Alles hat ein Tempo. Vom Standpunkt des Betrachters ergibt sich eine Geschwindigkeit. Nach Außen gucken. Nach Innen gucken. Autos. Menschen. Tiere. Natur. Geschehnisse. Tanzen. Tage. Nächte. Entscheidungen. Auch das Leben hat ein Tempo. Meines. Deines. Gas geben. Bremsen. Gucken. Ein Fluss! Ein Fließen. Einfließen. Einfluß nehmen. Bremsen. Anhalten. Schauen. Zulassen. Geschehen lassen. Der Tag beginnt im Dunkeln. Am Mittag steht die Sonne am Himmel. Auf  dem Wasser des Sees, spiegelt sich ihr heller Blick. Am Abend wird es ruhiger, die Sonne senkt sich. Abläufe. Verläufe. Lebensläufe. Geht es zu schnell? Zu langsam? Gelingt es mir, das Tempo der Geschehnisse anzunehmen? Mein Tempo. Aber ich wollte doch noch … Bin ich ungeduldig? Die Dinge haben ihre Zeit. Es gibt schnelle Tage. Langsame Tage. Tage, an denen alles so geschieht. Alles möglich ist. Alles gleichzeitig zu geschehen scheint. Nichts möglich zu sein scheint. Sich scheinbar nichts tut. Es holpert. Stockt. Stagniert. Fliegt. Im eigenen Tempo. Gehen. Essen. Schlafen. Sprechen. Schweigen. Singen. Entscheiden. Tanzen. Die Entdeckung der Geschwindigkeit. Die Entdeckung der Jahreszeiten in den Dingen, die geschehen oder nicht geschehen. In sich selbst. Warten. Erwarten. Abwarten. Eingreifen. Begreifen. Ergreifen. Den Moment der Stille genießen und darum wissen, dass es bald wieder lebendiger zugehen wird. Der stille Moment. Der Moment der Stille. Still sein im Moment. Gleich geht es weiter. Es geht immer weiter. Schnell. Langsam. Stück für Stück. Moment für Moment. Leben für Leben. Glücklich. Glücklicher. Am Glücklichsten. Das Tempo des Tages drosseln. Erhöhen. Akzeptieren. Den Moment genießen. Inne halten. Bei sich sein. Alles hat ein Tempo. Du. Ich. Antworten. Fragen. Tage. Nächte. Sprechen. Schweigen. Ausruhn. Carpe diem.

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