richtig.und.falsch.

von wolkenbeobachterin

ende der 70er, bis in die 80er jahre, gab es eine kindersendung, ein quiz, das michael schanze moderierte. am ende einer aufgabe oder frage, stellten sich die kinder auf ein feld im studio und dann sagte der moderator: „ob es wahr ist oder nicht, sagt dir gleich das licht.“ (so in etwa) dann leuchtete auf dem fußboden eine der drei lampen und zeigte an, ob es richtig war oder nicht.

ob etwas richtig ist oder nicht, das kann ein gedanke sein, ein ort, ein job, ein mensch oder viele menschen, eine idee etcpp. ob die richtig sind oder nicht, ist häufig schwer zu sagen. da wäre solch ein studio sehr hilfreich, in das man geht, nimmt den entsprechenden menschen mit, einen job oder einen gedanken und dann sagt einem das licht, ob es so richtig ist. aber vielleicht wäre das ja gar nicht so toll, weil man sich das denken abgewöhnen würde und noch etwas anderes.

ich denke, dass in diesen fragen, ob jemand oder etwas richtig (für einen) ist, dass da das denken gar nicht das wichtigste kriterium ist, das antwort geben kann, – es gibt ein anderes, viel verlässlicheres. das fühlen. das gefühl sagt dir, ob du irgendwo richtig bist. das ist das licht in uns selbst.

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