Verborgen.Geborgen

von wolkenbeobachterin

Seltsam. Lange habe ich nicht gewusst, was es ist. Das bestimmte Dinge nicht funktionieren wollten. Überlegt habe ich, meditiert, gefragt, gegrübelt. Erklärungsversuche, Antwortversuche, doch die Unsicherheit blieb. Die unbeantwortete Frage. Was ist los? Was ist los mit mir? Und dann das passende Buch. Der aufgeschnappte Satz. Fetzen von Sprache im Vorbeigehen irgendwo. Und irgendwas trifft. Kopfnicken. Zustimmung. Auch das Herz ist dabei. Endlich eine Antwort zu haben, die stimmig erscheint, ist eine Erlösung. An den darauf folgenden Tagen, durchmischt von Gedanken, Bildern und Träumen, sackt die Wahrheit tiefer und tiefer. Macht sich breit in mir. Wächst weiter. „Wer Ideen pflanzt, darf ihr Wachstum nicht fürchten“. (Verf. unbek.) So ist es. Selbstgepflanzt. Selbstgezogen. Selbstbegriffen. Ich habe verstanden. Und wie in einem Dominospiel passieren Geschehnisse aus vergangenen Tage mein Bewusstsein. Das Nicken bleibt. Ja, es stimmt. Ich weiß es nun.  Endlich. Hat lange gedauert. Manche Dinge dauern länger, weil sie verborgen sind, obwohl sie nicht verborgen sind. Es gibt was zu erledigen.

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