Früchte.Der.Sehnsucht.

von wolkenbeobachterin

Das ist Ungeheuerlich.  Ich sehe es. Ungeheuer. Licht. Es kommt und futtert. Dein Herz. Mein Herz, es futtert dein Herz. Nein, das ist gelogen. Es ist ganz brav. Was die Leute immer so erzählen. Mir ist so warm. So weich. So sanft zumut. Ich geh dann mal. Nichts für ungut. Nichts für mich. Nichts los. Auf den Weg machen. Laufen. Laufmaschen. Vom Weglaufen. Eine Laufmaschine. Weglaufen. Ablaufen. Verlaufen. Geschichten. Eben noch hast Du mir in die Augen gesehen. Dann hast Du mir den Drink spendiert und nach dem Namen meiner Katze gefragt. Ich mußte fort. Nur kurz. Du wartest? Als ich wieder komme, küsst Du die kleine Italienerin. Ich dreh mich um, geh fort und bin erleichtert. Ein Ungeheuer sitzt direkt hinter euch. Es hat große Zähne. Seine Augen glänzen. Es sieht mich nicht. Ich kann unerkannt gehen. Das Liebesungeheuer? Ich. Flüchte. Und. Suche. Die. Begegnung. Ich baue mein Zelt auf neben dem House of love und klebe meinen Namen an die Haustür. Ich warte. Wortlos. Ratlos. Es ist immer dieselbe Energie. Die gilt es aufzuspüren. Ich warte an der Biegung des Fließens. Mein Herz rast. Rastet. Ein. Aus. Es rastet aus. Wenn. Es. Dich. Sieht. Ich suche Deine Nähe. Und flüchte. Mit Dir. An der Hand. Im Herzen. Die Sehnsucht. Die sehn. Sucht. Sucht. Sturm. Warnung. Das Mädchen fürchtet sich. Es zittert. Die Angst trägt Früchte. Früchte des Zorns. Die Früchte der Sehnsucht tragen mich zu dir. Du sagst: „Ich fürchte die Sehnsucht.“

 

© mp

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